Psychoökonomik

Vertiefungsrichtung E

Psychologie und Ökonomie sind die beiden Bestandteile dieser Vertiefungsrichtung. Wirtschaftliche Handlungen werden von uns Menschen durchgeführt, die Wirtschaftswissenschaften gehören also zu den Sozialwissenschaften. Daher ist es wichtige, wirtschaftliche Interaktion nicht nur aus modelltheoretischer Sichtweise zu analysieren, bei der soziale Aktionen und Interaktionen häufig außer Acht gelassen werden. Die Psychoökonomik widmet sich daher der Erforschung unseres Wirtschaftens unter explizitem Einbezug psychologischer bzw. sozialer Aspekte. Beispielhafte Fragestellungen, mit denen Sie sich im Studium beschäftigen:

  • Wie sollten wir entscheiden, um optimale Entscheidungen zu erzielen?
  • Verhält sich eine Person alleine anders als in einer Gruppe?
  • Wird unsere Wahrnehmung sozial (von anderen Menschen) beeinflusst?
  • Was sind Argumente für oder gegen die Anwendung von Experimenten in der Wirtschaftsforschung?

Voraussetzungen: Neben den Kursen aus dem Basisstudium werden keine besonderen inhaltlichen Kenntnisse erwartet. In erster Linie sollten Sie sich für Mikroökonomie sowie Psychologie begeistern. Außerdem sollten Sie in der Lage sein, sich auf einen anderen Blickwinkel und für Sie neue Forschungsmethoden einzulassen, wobei auch hier die Mathematik nicht ganz zu kurz kommt.

Module

  • Microeconomics II (9 ECTS-Credits)
  • Introduction to Decision Theory (5 ECTS-Credits)
  • Experimental Methods (5 ECTS-Credits)
  • Econometrics I (8 ECTS-Credits)
  • Sozialpsychologie I und II (8 ECTS-Credits)

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Folgende Fächer können im Wahlpflichtbereich im Umfang von insgesamt 24 ECTS gewählt werden:

Wirtschaftswissenschaften:

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1, Grundlagen der Personalwirtschaft sowie andere wirtschaftswissenschaftliche Fächer können belegt werden, die von unserem Fachbereich angeboten und im Vorlesungsverzeichnis aufgeführt sind. Kurse aus dem Ausland können Sie sich ebenfalls anrechnen lassen.

Psychologie:

Kognition und Wahrnehmung, Biopsychologie, Lernen, Emotion, Motivation, Gedächtnis, Entwicklungspsychologie, Grundlagen psychologiser Diagnostik, Arbeits und Organisationspsychologie sowie Psychologiekurse aus dem Ausland.

Schlüsselqualifikationen:

Ab dem 3. Semester können Sie zudem Sprachkurse oder Kurse aus dem Bereich Schlüsselqualifikationen belegen. Sie benötigen 6 ECTS.

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Zusätzlich muss ein Seminar belegt werden, das auf die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) hinleitet und mit ihr eine thematische Einheit bildet. Es kann sich um ein volks- oder betriebswirtschaftliches Seminar handeln.

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Die Bachelorarbeit setzt den Nachweis von insgesamt 90 ECTS-Credits aus den Prüfungsleistungen des Basis- und Vertiefungsstudiums sowie die Seminarleistung (Bachelorseminar) voraus. Das Seminar und die Bachelorarbeit bilden eine thematische Einheit.

Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit umfasst vier Wochen.

Der Umfang der Bachelorarbeit sollte 20 Seiten nicht überschreiten. Es werden 8 ECTS-Credits vergeben.

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Welche Veranstaltungen finden in welchem Semester statt? Was sollte ich wann belegen? Eine tabellarische Übersicht über Ihr Studium gibt der Studienablaufplan.

Was verbirgt sich hinter den Veranstaltungstiteln? Infos dazu finden Sie im Modulhandbuch.